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Natur und Geschichte in unseren
Ausstellungen entdecken

Staunen, ausprobieren, genauer hinschauen

Im BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz steht die faszinierende Natur der Hohen Tauern im Mittelpunkt. Die interaktive Dauerausstellung univerzoom nationalpark lädt zum Entdecken, Ausprobieren und Staunen ein. Historische Einblicke in die Villa Liebermann und in das Wirken von Edmund von Mojsisovics ergänzen das Ausstellungserlebnis und erzählen zugleich von der Geschichte dieses besonderen Ortes.

Ausstellungsansicht univerzoom nationalpark
Kinder in der Ausstellung univerzoom nationalpark
Ranger:innentour durch die Ausstellung univerzoom nationalpark
Gäste in der Ausstellung

Neugierig?

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Gemeinsam mit der Familie
die Welt der Hohen Tauern entdecken

Die interaktive Dauerausstellung „univerzoom nationalpark“ lädt dazu ein, die faszinierende Natur der Hohen Tauern mit allen Sinnen zu entdecken. Zwischen geheimnisvollen Lebensräumen, überraschenden Naturphänomenen und den besonderen Überlebensstrategien von Tieren und Pflanzen gibt es für Groß und Klein immer wieder Neues zu beobachten, auszuprobieren und zu bestaunen.

An zahlreichen Erlebnisstationen können Besucher:innen selbst aktiv werden, genauer hinsehen und den Zusammenhängen der Natur auf die Spur kommen. Mal geht es um winzige Details, mal um gewaltige Kräfte, die diese alpine Landschaft formen – und immer darum, neugierig zu bleiben und die Welt des Nationalparks aus ungewohnten Perspektiven kennenzulernen.

So wird der Rundgang zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise für die ganze Familie – und vielleicht zu einem ersten Vorgeschmack auf all das, was draußen in den Hohen Tauern noch wartet.

Ein Ranger bei einer Erklärung für eine Familie im Besucherzentrum

HIGHLIGHT

Dem Wasser auf der Spur

Wasser prägt die Hohen Tauern – formt Landschaften, schafft Lebensräume und ist Grundlage allen Lebens. Im Austellungbereich „wertvolles wasser“ wird sichtbar, welche Bedeutung diese Ressource im Hochgebirge hat und wie eng natürliche Kreisläufe miteinander verbunden sind.

Beobachten, ausprobieren und Zusammenhänge entdecken: Interaktive Stationen machen Wasser auf anschauliche Weise erfahrbar und laden große wie kleine Besucher:innen dazu ein, genauer hinzusehen.

Der Ausstellungsbereich ist in der Sommersaison geöffnet und macht Wasser dann auf besonders unmittelbare Weise erlebbar.

Ein Haus, das
Geschichte erzählt

Die Villa Liebermann

Um 1900 ließ Edmund von Mojsisovics in Mallnitz seine Villa errichten. Der Geologe und Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins kannte den Ort bereits seit Jahrzehnten und verbrachte hier regelmäßig die Sommermonate. Für seinen späteren Wohnsitz wählte er das Grundstück ganz bewusst: Von der Villa öffnet sich der Blick auf die Mallnitzer Bergwelt mit Ankogel und Hoher Geisel – eine Landschaft, mit der er sich eng verbunden fühlte.

Auch architektonisch erzählt das Gebäude von seiner Entstehungszeit. Die denkmalgeschützte Villa ist ein historistischer Bau der Jahrhundertwende mit gotisierenden Formen und Elementen des Heimatstils. Ihr kreuzförmiger Grundriss, das Fachwerk im Dachgeschoss sowie sorgfältig ausgeführte Details aus Krastaler Marmor verleihen ihr bis heute ihren besonderen Charakter.

Nach dem Tod von Mojsisovics im Jahr 1907 heiratete seine Witwe später Hugo Liebermann. Von ihm erhielt das Haus den Namen, den es bis heute trägt. Heute bildet die historische Villa einen Teil des BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz und verbindet damit auf besondere Weise die Geschichte des Ortes mit seiner heutigen Aufgabe als Besucher- und Bildungszentrum.

Stühle und eine Leinwand im Veranstaltungssaal

EDMUND VON MOJSISOVICS

Ein Forscher, dessen Spuren
bis heute sichtbar sind.

Edmund von Mojsisovics (1839–1907) war einer der bedeutendsten Geologen und Paläontologen seiner Zeit und Mitbegründer des Österreichischen Alpenvereins. Seine Forschungen zur alpinen Trias machten ihn international bekannt.

Die kleine Dauerausstellung im BIOS widmet sich seinem wissenschaftlichen Wirken, seiner Rolle im Alpenverein und seiner engen Verbindung zu Mallnitz – jenem Ort, an dem er viele Jahre verbrachte und 1907 starb.