Umweltbildung für die Jüngsten: Kinderbetreuungszentrum Fischertratten wird Nationalpark-Bildungspartner
Das Kinderbetreuungszentrum Fischertratten und der Nationalpark Hohe Tauern Kärnten gehen ab sofort gemeinsame Wege in punkto Naturbildung: Mit der heutigen Unterzeichnung der Bildungspartnerschaft im Beisein von 128 Kindern, pädagogischem Team und zahlreichen Gästen wurde der Grundstein für eine dauerhafte und nachhaltige Zusammenarbeit gelegt.

Unterzeichnet wurde die Kooperationsvereinbarung von Nationalparkdirektorin Barbara Pucker, KIZE-Leiterin Ines Eigner sowie den Bürgermeistern Klaus Rüscher (Gemeinde Malta) und Claus Faller (Gmünd). Nach Mallnitz, Obervellach und Großkirchheim ist Fischertratten damit der vierte Nationalpark-Kindergarten Kärntens.
Die geschlossene Partnerschaft eröffnet den Kindern der fünf Kindergarten- und zwei Kindertagesstättengruppen einen spielerischen Zugang zur Natur- und Kulturlandschaft der Hohen Tauern: Altersgerechte Naturerlebnisse und gemeinsame Aktivitäten an der Seite von Nationalpark-Ranger:innen laden zum Entdecken, Staunen und Forschen ein. Das pädagogische Team erhält zudem fachliche Unterstützung bei der Einbindung von Nationalparkthemen in den Betreuungsalltag.
NP-Direktorin Barbara Pucker: Umweltbildung ermöglichen – von Anfang an
„Kinder entwickeln schon früh eine enge Beziehung zu ihrer unmittelbaren Umgebung. Wenn sie die Natur ihrer Heimat kennenlernen, Tiere und Pflanzen entdecken und ökologische Zusammenhänge verstehen, wächst auch die Bereitschaft, diese zu schützen“, betont Nationalparkdirektorin Barbara Pucker. „Mit dieser Partnerschaft möchten wir die natürliche Neugier der Kinder fördern und ihnen die faszinierende Welt des Nationalparks mit allen Sinnen näherbringen. Dass mit dem Abschluss der Vereinbarung mit dem KIZE Fischertratten das Netzwerk unserer Bildungspartner erfolgreich weiterwächst, freut uns als Nationalpark dabei besonders.“
Bgm. Klaus Rüscher: Kommende Generationen für Naturschutz begeistern
„Wir haben das Privileg in einer wunderschönen Natur- und Kulturlandschaft leben zu dürfen. Ich erachte es als unsere Pflicht, diese bestmöglich für die nachkommenden Generationen zu erhalten. Der Nationalpark Hohe Tauern ist Garant für das Weiterbestehen dieses einzigartigen Lebensraums. Wichtig ist es meines Erachtens auch, die hier lebenden Menschen mit dieser Botschaft zu erreichen. Wenn man bei den kleinsten beginnt, Bewusstsein, Gefühl und Wertschätzung gegenüber einem sorgsamen Umgang mit unserer Natur zu schaffen, investiert man sinnvoll in unsere Zukunft. Deshalb freue ich mich sehr über die Partnerschaft zwischen dem Nationalpark und dem Kindergartenzentrum der Gemeinden Malta und Gmünd“, betont Bürgermeister Klaus Rüscher.
Bgm. Claus Faller: Naturbegeisterung von klein auf wecken
„Es ist besonders erfreulich, dass unsere Kinder bereits von klein auf die Möglichkeit erhalten, die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft unserer Heimat kennenzulernen. Durch die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Hohe Tauern wird das Bewusstsein für Umwelt- und Naturschutz spielerisch gestärkt. Ich bin überzeugt, dass diese Bildungspartnerschaft einen wertvollen Beitrag dazu leistet, schon bei den Jüngsten Begeisterung für die Natur zu wecken und Verantwortung für unsere Umwelt zu fördern. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die diese wertvolle Initiative möglich machen“, so Bürgermeister Claus Faller.
Über die enge Zusammenarbeit mit der Bildungseinrichtung werden nicht zuletzt auch die Familie der Kinder erreicht und für die Besonderheiten ihrer Heimat sensibilisiert. So entsteht eine wertvolle Verbindung, die dazu beiträgt, Natur- und Kulturlandschaft langfristig zu bewahren.